Oligarchen der Klimapolitik: Bill Gates‘ Milliardärsklub in Paris

Am ersten Tag der 21. UN-Klimakonferenz in Paris betraten zwei Männer die Bühne. Umringt von Regierungschefs stellten Bill Gates und Barack Obama die Klima-Initiative Breakthrough Energy Coalition vor. Sie wurde von Bill Gates und 27 anderen Superreichen gegründet – darunter Finanzinvestor George Soros, Jeff Bezos (Amazon) und logischerweise auch der in diesen Tagen so unvermeidliche Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Sie wollen in die Forschung und Entwicklung „günstiger, sauberer und verlässlicher Energie“ investieren. Gates feiert sich selbst in seinem Blog für den „Big Win for Cheap, Clean Energy“ und die Weltgemeinschaft stimmt ein in den Applaus: Die Privatinitiative der Superreichen und Gates’ „Idee, die die Menschheit retten könnte“ (Huffington Post) wird als bahnbrechender „Erfolg“ der COP21 wahrgenommen.  Dabei sollten die Alarmglocken sehr laut klingeln, wenn der demokratisch nicht legitimierte Software-Tycoon immer größeren Einfluss auf die globale Entwicklungs-, Gesundheits-, Landwirtschafts- und Klimapolitik hat, so dass er von den Vereinten Nationen als „Worldleader“ gleichen Ranges wie der US-Präsident wahrgenommen wird. Denn zur Milliardärsinitiative gehört, unter der Kontrolle von Bill Gates, auch die Mission Innovation, in der sich 20 Staaten – auch Deutschland – bereiterklärt haben, mehr öffentliches Geld in entsprechende Forschung und Entwicklung zu investieren. Eine gigantische öffentlich-private Partnerschaft zur Rettung des Weltklimas, in der „der Durchbruch“ ausgerechnet gemeinsam mit der Großindustrie und den reichsten Menschen der Welt gelingen soll. Ernsthaft?

CO2-Milliardäre als Klimaretter

Chairman der Breakthrough Energy Coalition ist Mukesh Ambani, reichster Mann Asiens und Vorstandsvorsitzender des größten indischen Privatunternehmens Reliance Industries, das vor allem im Ölgeschäft tätig ist. Ambani ließ für sich, seine Familie und seine Auto-Sammlung im Zentrum Mumbais den 27-stöckigen Wolkenkratzer Antilia als teuerstes Privathaus der Welt bauen, seiner Frau schenkte er zum Geburtstag einen eigenen Airbus. Zu den Gründern der Initiative gehören neben Hedgefondsmanagern, IT-, Medien- und Kommunikationsdienstleistern auch der reichste Afrikaner, Aliko Dangote, Chef des größten Industriekonglomerates Nigerias, der Dangote Group, die im Gas-, Öl-, Stahl-, Zuckerrohr- und Zement-Geschäft tätig ist, Patrice Motsepe, der mit seinem Bergbaukonzern African Rainbow Minerals und der Förderung von Gold, Kohle, Kupfer und Nickel zum reichsten Mann Südafrikas geworden ist, Zhang Xin und Pan Shiyi, Gründer des chinesischen Immobilienkonzerns SOHO, der gigantische Shopping-Malls und Bürogebäude baut und steuergünstig auf den Caymaninseln sitzt, Ratan Tata, Ex-Boss der Tata-Gruppe, zu dem neben dem Autokonzern auch der zweitgrößte indische Energiekonzern Tata Power gehört, der drei Kohlekraftwerke betreibt. Zu den neuen Klimarettern gehört auch Virgin-Gründer Richard Branson. Der hatte vor knapp zehn Jahren angekündigt, drei Milliarden US-Dollar für erneuerbare Energien bereitzustellen. „Gaia-Kapitalismus“ nannte Branson esoterisch und nicht weniger größenwahnsinnig als Gates seine Vorstellung davon, wie die Gewinne ausgerechnet seiner Klima zerstörenden Fluglinie Virgin Airlines die Welt vor dem „Armageddon“ (Branson) retten sollen. Aber wie die kanadische Autorin Naomi Klein für ihr jüngstes Buch Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima herausfand, hatte Branson bis 2014 gerade einmal 230 Millionen US-Dollar dafür hergegeben, also weniger als zehn Prozent. Diese Investments flossen ausgerechnet in Biosprit. Bransons Zuglinie Virgin Trains wird mit 20 Prozent Biodiesel angetrieben, das aus Palm- und Sojaöl besteht, für deren gigantische pestizidverseuchte Monokulturen in den Ländern des Südens Regenwälder, Torfböden und Savannen vernichtet werden – Landraub, Vertreibung und Gewalt gegen Indigene und Kleinbauern bis hin zum Mord inklusive.
Anlässlich des Klimagipfels in Paris veröffentlichte die Entwicklungsorganisation Oxfam eine Studie zur extremen Klima-Ungerechtigkeit: Während die arme Hälfte der Welt für nur zehn Prozent der Klimagase verantwortlich ist, sind reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung für die Hälfte der globalen Emissionen verantwortlich. Der CO2-Fußabdruck des reichsten einen Prozents der Welt, zu dem auch die Breakthrough-Initiatoren gehören, ist 175mal höher als der der ärmsten zehn Prozent. Seit der UN-Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen hat sich die Anzahl der „Kohlenstoff-Milliardäre“, die mit fossilen Rohstoffen reich werden, von 54 auf 88 erhöht. Ihr Vermögen ist von 200 auf 300 Milliarden gestiegen. Zu jenen gehört auch ein Teil der Breakthrough-Gründer.

Energiewunder statt Energiewende

Darunter Bill Gates und seine milliardenschwere Wohltätigkeitsstiftung: im März 2015 enthüllte die britische Tageszeitung The Guardian, dass die Bill&Melinda Gates Foundation 1,4 Milliarden Dollar in Öl-, Kohle-, Chemie- und Bergbau-Giganten wie Anglo American, BASF, BHP Billington, BP, Chevron, Exxon, Glencore Xstrata, Conoco Philips, Petrobas, Rio Tinto, Shell und Vale investiert hat, denen nicht nur Umwelt- und Klimazerstörung, sondern schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Der Guardian, der zeitgleich mit einer Divest-Kampagne Universtäten, Kommunen, Kirchen und Stiftungen dazu bewegen wollte, ihre klimaschädlichen Anlagen aufzugeben, lancierte eine vom 95 000 Menschen unterzeichnete Petition an die Gates Foundation, sich von diesen Investments zu trennen. Selbstredend lehnte die Stiftung dies ab: „Wir respektieren die Leidenschaft derer, die ein Handeln gegen den Klimawandel fordern, und erkennen an, dass es viele Ansichten gibt, wie dies am besten geschehen kann.“
Tatsächlich geht es den neuen Klima-Oligarchen nicht um eine Energiewende, die tatsächlich dem Klima nutzt. Dazu würde vor allem eine radikale Einsparung von Energie sowie eine Abkehr von Überproduktion, Verschwendung und der Ausbeutung von Rohstoffen gehören, die ihren Profit empfindlich schmälern würde. Es geht ihnen auch nicht um Investitionen in bereits vorhandene Technologien. Im Gegenteil: „Die Welt wird in den kommenden Jahrzehnten viel mehr Energie verbrauchen“, so Gates, und dafür bräuchte man nicht so „unwirtschaftliche“  und „niedliche“ Dinge wie Solarzellen oder Windräder, auf die man sich nicht verlassen könne, sondern ein „Energiewunder“. Dieses soll die Forschung vollbringen und eine innovative Zaubertechnologie erfinden, die nicht weniger, sondern massenhaft Energie bereitstellen soll. Damit wird aber nicht das Klima gerettet, sondern das energieintensive Wachstumsmodell, das für all die Schäden verantwortlich ist.
Bill Gates verbrämt dies mit seinem Standard-Argument der „Armutsbekämpfung“: die tolle neue Energie solle vor allem  den Armen zugute kommen. Und wer könnte daran mehr Interesse haben, auch dem Bodensatz der Welteinkommenspyramide (BOP) ihre Finanz-, Medien- und Internetdienstleistungen, Shopping Malls und Bürogebäude, Autos, Energie und und Konsumgütern zu verkaufen sowie ihren Zugriff auf Rohstoffe in den letzten Winkel der Welt auszuweiten, als die klimarettenden Wirtschaftsmagnaten?
Mit Energie- und Klimagerechtigkeit hat das nichts zu tun. Ein gerechter, verlässlicher und sauberer Zugang zu Energie erfolgt genau nicht durch zentrale Großkraftwerke in der Hand weniger Konzerne, deren Netz die Armen nicht erreicht und die außerdem die Preise bestimmen. Sondern in der regionalen Versorgung. So kam die deutsche Energiewende nicht zustande, weil Großkonzerne zur Vernunft gekommen wären, ihre Kohle- und Atommeiler vom Netz genommen und stattdessen in Erneuerbare Energie investiert hätten, sondern durch Bürgerinitiativen und Kooperativen. Bürgerenergie stellt in Deutschland fast die Hälfte der Leistungen Erneuerbarer Energie bereit. Die großen Stromversorger, die an fossilen Kraftstoffen festhalten, nur zwölf Prozent.

Renaissance der Atomkraft

Think-Big-Bill aber favorisiert die Atomkraft. „Kraftwerke auf Kohlenwasserstoff- oder Nuklearbasis sind viel einfacher zu handhaben. Aber erneuerbare Energien? Viel Glück damit“, wünscht er. Danke, Bill, aber es geht schon: heute stammen 22 Prozent der weltweiten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, während die Nuklearenergie maximal zehn Prozent beisteuert. Bill Gates jedoch ist Mitbegründer, Hauptanteilseigner und Vorstandsvorsitzender der Washingtoner Firma Terra Power von Ex-Microsoft-Technologie-Chef Nathan Myhrvold. Jener will damit den nuklearen Laufwellenreaktor zur Marktreife bringen, der nicht mit Roh-Uran, sondern mit abgebrannten Brennelementen laufen soll. Ob das Verfahren funktioniert, ob es sicher genannt werden kann – und was mit den Atommüll passieren soll, für denn all die schlauen „Innovatoren“ bis heute keine „Lösung“ gefunden haben –, das ist bis heute nicht bekannt. Gates ist aber nicht der einzige Atomkraft-Fan der „Breakthrough“-Koalition, wie Linda Pentz Gunter von der Anti-Atom-Initiative „Beyond Nuclear“ herausgefunden hat: Chairman Mukesh Ambani investiert ebenfalls in Terra Power. Amazon-Boss Jeff Bezos investiert in Kernfusion. Vinod Khosla befürwortet Atomkraft öffentlich und Virgin-Gründer Richard Branson preist die Nuklearenergie im Film Pandora’s Promise an. Jenen Atom-Propagandafilm hat Branson für den US-Think-Tank Breakthrough Institute sogar produziert, das unter einem grünen Mäntelchen die Nuklearenergie als „Öko-Modernismus“ propagiert.

Geo-Ingenieure: Gates’ Frankensteine der Klimarettung

Erstaunlich ist, dass Bill Gates, der sich vom Software- zum Weltrettungsmonopolisten aufschwingt, reichlich spät angefangen hat, sich für den Klimawandel zu interessieren. Erst 2015 hat die Gates-Foundation in ihrem Annual Letter, in dem Bill und Melinda der Welt erklären, welche Probleme sie hat und wie Bill und Melinda sie lösen werden, den Klimawandel zur Gefahr für die Menschheit erkoren. Der „Annual Letter“, der vor Hybris und Pathos nur so trieft, liest sich wie eine Mischung aus dem päpstlichen Urbi et Orbi und der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin. Acht Jahre also, nachdem der UN-Klimarat belegte, dass der Klimawandel menschengemacht ist und schneller voranschreitet als vermutet, und 20 Jahre nach dem ersten UN-Klimagipfel in Berlin schreibt Bill Gates: „Die Langzeitbedrohung ist so ernsthaft, dass die Welt sehr viel aggressiver vorgehen muss – heute und jetzt –, um Energiequellen zu entwickeln, die günstiger sind, schnell geliefert werden können und keine Kohlendioxide ausstoßen.“ Wahrhaft aggressiv ist eines der Steckenpferde von Bill Gates: Geo-Engineering, also die künstliche Manipulation des Klimas durch die Ausbringung von Schwefeldioxid in die Atmosphäre zur Sonnenverdunklung, durch Düngung der Meere mit Eisensulfat, das Algen und Plankton dazu bringen soll, mehr CO2 zu speichern, durch Salzwasserturbinen, die künstliche Wolken erzeugen, die Sonnenstrahlen ins All reflektieren sollen oder gigantische „Kohlenstoffstaubsauger“, die der Atmosphäre CO2 entziehen. Nach den Recherchen von Naomi Klein hat Gates 4,6 Millionen Dollar in die entsprechende Forschung gesteckt. Tatsächlich ist diese Technologie hoch umstritten, weil die Folgen solcher Eingriffe in Klima und Atmosphäre womöglich noch dramatischere Folgen haben können als der Klimawandel: Schwefelinjektionen, die auf der Nordhalbkugel in die Stratosphäre ausgebracht würden, um dort das Klima herunterkühlen, könnten in Afrika und Asien den Monsun beeinflussen. Das hätte Dürren, Ernteausfälle, Hunger und Wasserknappheit zur Folge. An der Biosphäre herumzufummeln könnte blitzschnell Millionen Menschen umbringen. Die Vereinten Nationen haben Wetter verändernde Technologien nicht ohne Grund als Waffe verboten. Dennoch hält Gates daran fest: als eine Art „Versicherungspolice, etwas, das man in der Hinterhand haben sollte für den Fall, dass sich die Dinge schneller entwickeln“. Das soll beruhigend klingen. So beruhigend, dass man sich um die Einsparung von CO2 gar keine Gedanken machen muss. Falls sich „die Dinge schneller entwickeln“ – zum Beispiel deshalb, weil Gates’ CO2-Milliardärsclub mit der Investition in eine komplett neue Forschung eine echte Energiewende torpediert und letztlich nur das Problem in die noch fernere Zukunft schiebt – dann wird der reichste Mann der Welt abermals seinen Reibach machen: Gates hält mehrere Patente auf Geo-Engineering-Technologien.

Gerade der vermeintliche Erfolg dieser Initiative belegt, dass es auch bei diesem Klimagipfel nicht um Gerechtigkeit geht – sondern um den Erhalt von Macht und Privilegien. Darum findet der Milliardärs-Klima-Klub auch so großen Zuspruch: er suggeriert, dass alles bleiben kann wie es ist, weil ein „Energiewunder“ auf uns wartet. Und ihm gelingt eine bemerkenswerte Täter-Opfer-Umkehr, in dem er so tut, als seien die Reichen nicht die Zerstörer, sondern unsere Retter. Sollte die Initiave wirklich das wesentliche Ergebnis von Paris sein, ist das ein riesiger Rückschritt in der globalen Klimapolitik. Denn er zementiert und legitimiert das Machtgefälle zwischen Nord und Süd und die obszöne global wachsende Kluft zwischen arm und reich, die letztlich auch den Klimawandel bedingt.

7 Gedanken zu „Oligarchen der Klimapolitik: Bill Gates‘ Milliardärsklub in Paris“

  1. Bitte weiter so; deine Blogs sind immer lesenswert und gegen die Mainstream-Presse (taz= ‚Kinder-FAZ) leider zu wenig wirksam. Trotzdem!

  2. „Der „Annual Letter“, der vor Hybris und Pathos nur so trieft, liest sich wie eine Mischung aus dem päpstlichen Urbi et Orbi und der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin.“
    Sehr schön. Danke für die Übersicht und „Ent-täuschung“.

    Eine Sache:
    Wir berufen uns auf „erneuerbare Energien“ als Retter der Stunde aber gibt es eine aussagekräftige Zusammenfassung, wie viele Rohstoffe und Energie die Herstellung und Wartung von sog. „Erneuerbaren Energien“ verbrauchen?

    Die Herstellung von Solarzellen ist ein aufwendiger, industrieller Prozess; Windkraftanlagen laufen auch nicht ewig und müssen in gewissen Intervallen repariert werden.

    Manchmal habe ich das Gefühl, der Ausdruck „erneuerbare Energien“ ist auch nur ein weiterer Deckmantel, um so weiterzumachen, wie bisher. Aber zumindest: ein Anfang.

    1. Der Begriff „erneuerbar“ ist ja schon physikalisch daneben. Und ja, ich vermute, dass die Bilanz des Energiegewinns auch bei diesen Techniken nicht wirklich gut aussieht. Aber sicher sehr viel besser als bei der Atomtechnik, denn hier sind die Kosten für die Sicherstellung über tausenden von Jahren noch nicht eingerechnet 🙁

  3. Danke für die aufklärenden Worte. In der Tat sehe ich das genauso, dass die Reichen sich auf eine „Wundertechnologie“ verlassen. Würden sie wirklich das Klimaproblem ändern wollen, dann müssten sie ihre Unternehmen grundsätzlich umstrukturieren, ja sogar schrumpfen wäre nötig. Es ist ein Dilemma, dass die zerstörerischen Unternehmen auf dem Klimagipfel ein Sprachrohr haben. Die Wirtschaft muss sich in diesen Fragen komplett aus der Politik raushalten, da sie selbst einer der größten Erzeuger des CO2-Ausstoßes ist.

    Beste Grüße

  4. Das ist schon eine sehr aufschlussreiche Liste der superreichen Möchtegern-Weltretter und Klimaschutz-Wohltäter, wobei mir dann beim Nachdenken darüber vor allem die Zweischneidigkeit des Wortes „Wohltäter“ aufgefallen ist – wenn ich mir das „Wohl-“ wegdenke und nur noch die Klimaschutztäter übrig bleiben.

  5. Liebe Kathrin,

    vielen Dank für diesen weiterdenkenden Artikel. Ich vermute auch schon länger, dass dieses Thema Klimawandel ein weiteres Werkzeug der Eliten ist, um unter einem grün-wirkenden Denkmäntelchen die Spirale ihrer Ausbeutereien noch eine weitere Wendung geben.

    Ich habe einen Teil Deines Artikel auf meinem Blog ebenfalls veröffentlicht, in der Hoffnung, dass bei Dir weiter gelesen wird 🙂

    Viele Grüße
    Martin

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